Als Gewinner des MBAL-Nachwuchspreises der Triennale für zeitgenössische Druckkunst haben wir für das Museum eine raumfüllende Installation geschaffen. Sie geht auf unser Künstlerbuch «Into Mountains» zurück.
Zur Zeit der chinesischen Jin-Dynastie (265–420 n. Chr.) schützten sich die Menschen mit Amuletten und Spiegeln, bevor sie in die Berge aufbrachen. Die Natur war mächtig und gefürchtet. Heute ist sie eine Ressource, die wir nutzen und bezwingen. In der Installation mischen sich Berge, Tiere und Schutzzeichen mit gefährlichen Wesen, die erst im Spiegel sichtbar werden. Vor 1600 Jahren fürchtete der Mensch die Dämonen der Natur. Heute ist er selbst ihr Dämon.
Es war ein besonderes Gefühl, unsere Arbeit in dieser raumfüllenden Installation einem so breiten und neuen Publikum zeigen zu können. Danke an die Direktorin Federica Chiocchetti, die Kuratorin Séverine Cattin, Anastasia Mityukova und das Aufbauteam für das Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit!